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INHALT:

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Männermanifest

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Die erste Oberviechtacher Handballherrenmannschaft im Wandel der Zeit (Fotos)

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Ein kleines Handball-Glossar von Volker und Sönke

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SZ-Streiflicht zur Handball-Europameisterschaft von Olaf Nolden (03.02.2004)

bullet Notizen eines unerfahrenen Chilitesters, der seinen Urlaub in Texas verbrachte...
bulletDie Vereinsgeschichte aus Sicht unseres 1. Vorstandes Armin Fütterer
(dargebracht anläßlich der Ehrungen zu "20 Jahre Handball" im Festzelt)
bulletDie sieben Geheimnisse des Handballs 

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Was machen erwachsene Männer, zum Bsp. die Oberviechtacher "Alten Herren", wenn es Ihnen zu gut geht?

Sie tanzen gut gelaunt um das "goldene Kalb" (so gesehen beim Neunburger Turnier 2005). Fotos konnten leider nur in Handyqualität für die Nachwelt gesichert werden. Peter Bussas hat dann später noch "Bauchfotos" zur Verfügung gestellt.

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Die sieben Geheimnisse des Handballs

(Autorin: Bärbel Wossagk, gesendet im Samstagsmagazin „orange“ des Bayerischen Rundfunks am 22.01.2005, vermittelt durch Peter Dermühl, SSG Metten)

 1. Tempo ist alles
In wenigen Sekunden ist ein Handballfeld durchquert – da bleibt nicht viel Zeit zum Durchschnaufen oder „den Gegner erst mal kommen lassen“. Zeit schinden durch Querpässe an der Mittellinie – siehe Fußball – wird vom Schiedsrichter bestraft und funktioniert nicht. Darum fällt auch durchschnittlich alle 65 Sekunden ein Tor.

2. Tempo ist nichts.
Handball ist ein Kopfsport. Den Lothar Matthäus des Handballs – zwar begnadet, aber ... – hat es bisher noch nicht gegeben. Gute Handballer brauchen Intelligenz noch dringender als Tempo und Kondition. Etwas fragwürdig in Sachen Kopf ist allerdings der Geisteszustand der Torhüter. Wer sich über 100 Stundenkilometer schnellen Bällen kamikaze-artig entgegenwirft – der muss schon ein wenig durchgeknallt sein.

3. Die schwierigste Übung
ist: der Pass. Der unspektakuläre, präzise Pass, der blind zum Ziel findet, zum Kreisspieler beispielsweise. Das ist die hohe Kunst, auch wenn die akrobatischen Flugeinlagen und Kunstwürfe der Außenspieler schicker aussehen. Das Ziel jeder Mannschaft ist übrigens ein Spielzug namens „Kempa“. Dabei passen sich die Spieler den Ball jeweils im Sprung über dem gegnerischen Wurfkreis fliegend zu. Und der letzte macht das Tor.

4. Handball ist gleich Teamgeist
Das zeigt nicht nur der erwähnte Kempa-Trick, der nur bei perfektem Timing aller Beteiligten funktioniert. Die deutschen Fast-Olympiasieger von 2004 sind das beste Beispiel dafür: Jahrelang haben sie zusammen gespielt, bis sie Weltklasse waren. Einzelne Makaays kaufen hilft im Handball gar nichts.

5. Handball ist grundsympatisch
Handballer trainieren gerne, aber wesentlich lieber feiern sie sehr heftig. Große Vereine sind rührenderweise immer noch in Käffern wie Grosswallstadt oder Wallau-Massenheim verankert; richtig reich wird mit Handball immer noch keiner. Und: Es gibt Heiner Brand, den Mann mit den Schnauzbart, der definitiv noch sympathischer als Jürgen Klinsmann ist.

6. Handball ist spannender
Über angeblich knappe Fußball-Ergebnisse können Handballer nur müde lächeln, und bei den üblichen null bis drei Toren noch müder gähnen. Pro Handballspiel fallen 50 bis 60 Tore, trotzdem entscheiden sich Spitzenspiele regelmäßig erst in den hochdramatischen Schluss-Sekunden. Und damit sind wirklich Sekunden gemeint.

7. Der Schiedsrichter ist immer Schuld
Bei wenigen Sportarten hat der Schiedsrichter so viel zu tun wie beim Handball. Und weil die Schiedsrichter ständig pfeifen müssen, sind sie nicht nur zu zweit, sondern auch an allem Schuld. Ein großer Pluspunkt für den Fan: 60 Minuten lang gibt es durchgehend Gelegenheit, über die Schiedsrichter zu schimpfen: Ein befreiender Akt.

8. Jetzt sind wir durch mit den sieben Geheimnissen des Handballs.
Diese sieben Geheimnisse gelten hauptsächlich dann, wenn die eigene Mannschaft super spielt. Beim Verlieren ist Handball plötzlich nur noch halb so spannend. Und halb so attraktiv. Die Trikots sind noch hässlicher als sonst. Überhaupt waren Handballer noch nie besonders gut aussehend. Nicht mal Italiener oder Südamerikaner gibt es, die das Schönheitsniveau heben könnten. Und jetzt fehlt auch noch Stefan Kretschmer in der Nationalmannschaft. Wer daraus schließt, dass Handball doch nicht die beste aller Sportarten ist, der hat natürlich nichts verstanden. Schließlich gilt in jedem Fall Geheimnis Nummer sieben: Schuld an allem Schlechten ist immer der Schiedsrichter.

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Vereinsgeschichte

Es war im Jahre 1984, da fand sich ein kleines Völkl – damals zumindest – jetzt sind sie alle große und schwere Völkl, im Cafe Weigl ein, um einen Verein für den Handball zu gründen.

Der bunt gewürfelte Haufen legte jeden Heller und Schilling zusammen, um anfangs zumindest das Notwendigste zu kaufen. 

Es war soviel, dass neben den Handbällen auch noch ein rotes Weigl für den damaligen Schriftführer raussprang.

Sie krämerten sich in Hallen zusammen und trainierten hart. Einige schraubten sich wie Bussase in die Höhe und mauerten die Bälle nur so ins Tor, fütterten regelrecht die Torhüter mit Bällen, so dass sich diese im Netz schopperten.

Die Torhüter ziethierten sich deshalb manchmal, wenn es hinter ihnen nur so hu-batsch machte.

Bis auf einem, bei dem waren weder Wurfkraft noch Sprunghöhe vorhanden. Er versuchte es dann mit einer Namensumnennung, damit er auch wie ein Bussas in die Höhe steigen kann. Aber auch dies half nichts. Er ist und bleibt einfach ein handballerischer Bauer.

Die Trainer sahen dies anders, so dass die Spieler ein Lob-inger bekamen. Ab und an mußten die Trainer und Spieler auch mal in der Handball-Biebl nachlesen. Bekanntlicherweise fällt ja kein Meister vom Bäumel.

Auch sportlich lief nicht immer alles rund, so dass die Trainer oftmals riefen o-Kraus, o-Kraus. Teilweise konnte man es nicht mehr mit ansehen, wie sie sich zerfleischerten.

Als die Trainer fragten, wer den Schuld an der ganze Sache habe, wiesen fast alle Spieler die Schuld von sich und zeigten immer auf zwei besonders Rabiate – man nannte sie deshalb auch – U-Schuld.

Unser Trainer Dirk, als waschechter Preuße, verschaffte sich immer gehör mit „Mensch, Walter“ oder „Du – Hörmann!“

Und wenn dies nicht half, wurde er energischer – mit Blitz und Donner, manchmal sogar mit Hagel, versuchte er dann aus den Spielern das laste herauszuholen

In Sachen Abstammung waren wir noch nie recht anspruchsvoll, bei uns spielten alle – vom ganz normalen Bauer bis zum Landgraf – sozusagen das ganz normale Völkl also.

Auch gewichtsmäßigen dürfen bei uns alle rann, nur wenn es um die Kapitänsbinde geht, brauchen wir Leichte – oder neudeutsch „Lighte“. Deshalb heißt der auch Light-Meier. Und mit Frohsinn und Holler-Ri-Holler-Ra füllt er sein Amt aus.

In zwischenmenschlicher Hinsicht hatten bzw. haben wir einiges zu bieten. Zwei, zwei Brüder , tun sich hier besonders hervor, wenn es um Frauen geht. Sie führen sich auf wie ein Auerhahn. Und da es bei uns aber keine Tiere gibt, nennen wir sie dann einfach Hanauer.

Anfangs waren fast nur Baier im Verein, zwar mit komischen Vornamen wie Mario anstelle Ludwig oder Hans.

Als dann aber die Mauerer fiel, kam ein neues Völkl hinzu. Mit Krims und Krems zogen sie ein in den Handballverein.

Es war sogar ein Ludwig dabei. Nein, nicht unser Kini, sondern nur eine Kopie, zumindest bezüglich der weiblichen Züge, die unser Ludwig bekanntermaßen ja gehabt hat.

Last but not least, es ahnerte keiner, über kurz oder Lange, da bekamen wir auch noch einen Ost-Trainer.

Nachdem es leider mit dem TSV immer wieder Knittel gab und sich kein U-Schuld fand, nahmen wir unser Krims und Krems und natürlich unser Weigl und sagten: „Stoppa, mit uns nicht!“ und verschwanderten aus dem TSV. 

Leider Gottes mußten wir auch unseren Schirmherrn wechseln. Wir brauchten einen neuen und zwar einen Mann wie ein Bär. Weil er neu war und eben ein Bär ist – konnte dies nur der Herr Neuber sein. 

Neben dem Sport ist uns natürlich immer wichtig, dass ein, manchmal zwei und wenn es gut läuft drei Tragl – Bier mit dabei sind. Wenn wir dann das Bierkapsel runter gezwackt haben, nehmen wir einen kräftigen Schluck und lassen diesen genüßlich runter-rinnen.

 Der eine oder andere erwischte manchmal zu viel, so dass einiges wieder in der Schießl landete.

 So, füttert euch nun noch mit leckerem Essen von unserem Festwirt, lasst das Bier rinnen und wenn`s Probleme gibt, ich kenne zwei die sind Schuld daran – man nennt sie deshalb U-Schuld!

 Also viel Spaß!!!!

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Wir wussten nicht genau in welche Rubrik wir das folgende Plakat bzw. Kinowerbung einordnen sollten: unter Sponsoren oder unter Humor. Wir haben uns für letzteres entschieden...

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Notizen eines unerfahrenen Chilitesters, der seinen Urlaub in Texas verbrachte...

"Kürzlich wurde mir die Ehre zuteil, als Ersatzpunktrichter bei einem Chili-Kochwettbewerb zu fungieren. Der  Ursprüngliche Punktrichter war kurzfristig erkrankt und ich stand gerade in der Nähe des Punktrichtertisches herum und erkundigte mich nach dem Bierstand, als die Nachricht über seine Erkrankung eintraf. Die beiden anderen Punktrichter (beide gebürtige Texaner) versicherten mir, dass die zu testenden Chilis nicht allzu scharf sein würden. Außerdem versprachen Sie mir Freibier während des ganzen Wettbewerbes und ich dachte mir PRIMA, LOS GEHT`S!"
 

Hier sind die Bewertungskarten des Wettbewerbes:

Chili Nr.1: Mike`s Maniac Mobster Monster Chili

Richter 1: Etwas zu Tomatenbetont; amüsanter kick

Richter 2: Angenehmes, geschmeidiges Tomatenaroma. Sehr mild.

Edgar: Ach Du Scheiße! was ist das für Zeug!? Damit kann getrocknete Farbe von der Autobahn lösen!! Brauchte zwei Bier um die Flammen zu löschen; ich hoffe, das war das übelste; diese Texaner sind echt bescheuert!

Chili Nr.2: Arthur`s Nachbrenner Chili

Richter 1: Rauchig, mit einer Note von Speck. Leichte Pepperonibetonung

Richter 2: Aufregendes Grill Aroma, braucht mehr Pepperonis um ernst genommen zu werden.

Edgar: Schließt dieses Zeug vor den Kindern weg! Ich weiß nicht, was ich außer Schmerzen hier noch schmecken könnte. Zwei Leute wollten mir erste Hilfe leisten und schleppten mehr Bier ran, als sie meinen Gesichtsausdruck sahen.

Chili Nr.3: Fred`s berühmtes "Brennt die Hütte nieder Chili"

Richter 1: Excellentes Feuerwehrchili! Mordskick! Bräuchte mehr Bohnen.

Richter 2: Ein Bohnenloses Chili, ein wenig salzig, gute Dosierung roter Pfefferschoten.

Edgar: Ruft den Katastrophenschutz! Ich habe ein Uranleck gefunden. Meine Nase fühlt sich an, als hätte ich Rohrfrei geschnieft. Inzwischen weiß jeder was zu tun ist: bringt mir mehr Bier, bevor ich zünde!! Die Barfrau hat mir auf den Rücken geklopft; jetzt hängt mein Rückgrat vorne am Bauch. Langsam krieg ich eine Gesichtslähmung von dem ganzen Bier.

Chili Nr.4: Bubba`s Black Magic

Richter 1: Chili mit schwarzen Bohnen und fast ungewürzt. Enttäuschend.

Richter 2: Ein Touch von Limonen in den schwarzen Bohnen. Gute Beilage für Fisch und andere milde Gerichte, eigentlich kein richtiges Chili.

Edgar: Irgendetwas ist über meine Zunge gekratzt, aber ich konnte nichts schmecken. Ist es möglich einen Tester auszubrennen? Sally, die Barfrau stand hinter mir mit Biernachschub; die hässliche Schlampe fängt langsam an HEIß auszusehen; genau wie dieser radioaktive Müll, den ich hier esse. Kann Chili ein Aphrodisiakum sein? MÖGE DER WAHNSINN MIT EUCH SEIN!!!

Chili Nr.5: Lindas legaler Lippenentferner

Richter 1: Fleischiges, starkes Chili. Frisch gemahlener Chayennepfeffer fügt einen bemerkenswerten kick hinzu. Sehr beeindruckend.

Richter 2: Hackfleischchili, könnte mehr Tomaten vertragen. Ich muss zugeben, dass der Chayennepfeffer einen bemerkenswerten Eindruck hinterlässt.

Edgar: Meine Ohren klingeln, Schweiß läuft in Bächen meine Stirn hinab und ich kann nicht mehr klar sehen. Musste furzen und 4 Leute hinter mir mussten vom Sanitäter behandelt werden. Die Köchin schien beleidigt zu sein, als ich ihr erklärte, dass ich von Ihrem Zeug einen Hirnschaden erlitten habe. Sally goss Bier direkt aus dem Pitcher auf meine  Zunge und stoppte so die Blutung. Ich frage mich, ob meine Lippen abgebrannt sind.

Chili Nr.6: Veras sehr vegetarisches Chili

Richter 1: Dünnes aber dennoch kräftiges Chili. Gute Balance zwischen Chilis und anderen Gewürzen.

Richter 2: Das beste bis jetzt! Agressiver Einsatz von Chilischoten, Zwiebeln und Knoblauch. Superb!

Edgar: Meine Därme sind nun ein gerades Rohr voller gasiger, schwefeliger Flammen. Ich habe mich voll geschissen als ich furzen musste und ich fürchte es wird sich durch Hose und Stuhl fressen. Niemand traut sich mehr hinter mir zu stehen. Kann meine Lippen nicht mehr fühlen. Ich habe das dringende Bedürfnis, mir den Hintern mit einem großen Schneeball abzuwischen.

Chili Nr.7: Susannes "Schreiende-Sensation-Chili"

Richter 1: Ein moderates Chili mit zu großer Betonung auf Dosen-Pepperoni.

Richter 2: Ahem, schmeckt als hätte der Koch tatsächlich im letzten Moment eine Dose rein geworfen. Ich mache mir Sorgen um Richter Nr. 3. Er scheint sich ein wenig unwohl zu fühlen und flucht völlig unkontrolliert.

Edgar: Ihr könnt eine Granate in meinen Mund stecken und den Bolzen ziehen; ich würde nicht einen Mucks fühlen. Auf einem Auge sehe ich gar nichts mehr und die Welt hört sich wie ein großer rauschender Wasserfall an. Mein Hemd ist voller Chili, dass mir unbemerkt aus dem Mund getropft ist und meine Hose ist voll mit Lava artigem Schiss und passt damit hervorragend zu meinem Hemd. Wenigstens werden sie bei der Autopsie schell erfahren was mich getötet hat. Habe beschlossen das Atmen einzustellen, es ist einfach zu schmerzvoll. Was soll`s, ich bekomme eh  keinen Sauerstoff mehr. Wenn ich Luft brauche, werde ich sie einfach durch dieses große Loch in meinem Bauch einsaugen.

Chili Nr.8: Helenas Mount Saint Chili

Richter 1: Ein perfekter Ausklang; ein ausgewogenes Chili, pikant und für jeden geeignet. Nicht zu wuchtig, aber würzig genug um auf seine Existenz hinzuweisen.

Richter 2: Dieser letzte Bewerber ist ein gut balanciertes Chili, weder zu mild noch zu scharf. Bedauerlich nur, dass das meiste davon verloren ging, als Richter Nr. 3 ohnmächtig vom Stuhl fiel und dabei den Topf über sich ausleerte. Bin mir nicht sicher, ob er durchkommt. Armer Kerl; ich frage mich, wie er auf ein richtig scharfes Chili reagiert hätte.

 

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OLE, OLe, Ole, oleeeeee
Das Streiflicht aus der Süddeutschen Zeitung von Olaf Nolden (03.02.2004)
Gefunden von Ul-tra und so gut, dass es gleich auf die Eingangsseite muss...

(SZ) "Schönheit", schrieb Morgenstern, "ist empfundener Rhythmus. Rhythmus der Wellen, durch die uns alles Außen vermittelt wird." Wir, die wir mit ihm schwelgen, wollen versuchen, jene Wellen zu beschreiben. Es sind unermüdlich rollende, phantasievoll inszenierte Angriffswellen. Stephan hat den Ball, jetzt Schwarzer, schon kommt Kehrmann von rechts, wird angespielt, könnte aufs Tor werfen, aber noch hat die Welle ihre größte Kraft, ihre ganze Ästhetik nicht entfaltet. Kehrmann passt den Ball hoch in den Kreis, in den im selben Moment, nein, schon Augenblicke vorher, Jansen fliegt, dieser pickt mit seiner linken Hand den Ball und legt ihn sich, im Flug, in die rechte und wirft ihn um die Ecke, um den irritierten, zappelnden Torwart herum.

Und das geschieht so schnell, dass man vor dem Fernseher nicht einmal einen Schluck aus der Pulle nehmen kann. Wie monoton dagegen doch ein Fußballspiel ist! Wie lange es dauert, ehe ein Abstoß ausgeführt ist, der zu allem Unglück auch noch im Aus landet! Und wie einfallslos das Personal sich den Ball am eigenen Strafraum zuschiebt! Am verwerflichsten jedoch erscheint Freunden des Handballspiels der ebenso weibische wie unaufrichtige Charakter von Fußballern und ihren Trainern, wir sagen nur:

Frings und Sammer. Freitagabend, Frings lässt sich vor dem herrlich leeren Tor fallen, um einen Elfmeter zu schinden, und Sammer macht ihn nicht zur Minna, sondern belobigt ihn noch als Schlitzohr. Unter ihren Schädeldecken muss sich etwas so verschoben haben, dass der Drang zum Betrügen sogar den Drang zum Torschuss überlagert.
Wir sind gerade Europameister geworden. Wir dürfen uns diese Grundsatzkritik erlauben. Nehmen jetzt aber den erhobenen Zeigefinger herunter. Führen ihn vors Videogerät. Play. Gespeichert wurden in elf Tagen acht Spiele der deutschen Handballer; wir können uns das Gejammere von Völlers Mädels gut vorstellen, wenn sie acht Spiele in elf Tagen zu bestreiten hätten, doch das nur nebenbei. Band läuft. Was ist das? Bitte, was soll das sein? Zu sehen ist grüner Rasen. Ja richtig, wir erinnern uns, dies ist ein englisches Fußballspiel, aufgenommen zu Weihnachten, nie gelöscht, weil: hin- und herrollende Wellen, stürmisch und klar. Campbell an die Außenlinie zu Bergkamp, dieser könnte sich in seinen Gegner hineindrehen, dann bekäme er Freistoß, aber ein solcher Gedanke ist ihm fremd, Bergkamp lässt den Ball über den Außenrist zu Henry fluppen, Doppelpass mit Parlour, und schon ist Henry frei vor dem Tor; er hat das ähnlich fabelhaft gemacht wie Jansen, unser übers Parkett fliegender Junge. 

Ach, wie schön, in England gibt es keine Waschlappenfußballer. Außerdem gibt es dort keine Handballer. Wenn es aber in England Waschlappenfußballer gäbe, brauchte auch England zum Ausgleich Handballer. Capito?


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Männermanifest

Dies sind essentielle Grundregeln für ALLE Frauen auf dieser Erde:

1. Wenn Du denkst, Du wärst fett, ist das wahrscheinlich auch der Fall! Frag' mich nicht, ich verweigere die Aussage.

2. Wenn Du etwas willst, reicht es völlig, einfach danach zu fragen. Um eines klarzustellen: Wir sind simpel. Wir verstehen keine subtilen indirekten Fragen. Indirekte Fragen funktionieren nicht, die auf der Hand liegenden indirekten Fragen auch nicht. Sags einfach wie es ist.

3. Wenn Du eine Frage stellst auf die Du keine Antwort erwartest, wundere Dich nicht, dass eine Antwort kommt, die Du nicht hören wolltest.

4. Wir sind SIMPEL. Wenn ich Dich bitte, mir das Brot anzureichen, meine ich nichts anderes als das. Es ist kein Vorwurf, daß es nicht auf dem Tisch steht. Es gibt weder versteckte Andeutungen noch Vorwürfe. Wir sind wirklich Simpel.

5. Wir sind SIMPEL. Es macht keinen Sinn mich zu fragen an was ich denke! 96,5% der Zeit denken Männer an Sex. Nein, wir sind nicht besessen, es ist einfach das, was uns am meisten gefällt.

6. Wir sind SIMPEL. Manchmal denke ich nicht an Dich. Das ist nicht schlimm. Gewöhn Dich bitte daran. Frage mich bitte nicht, woran ich denke, es sei denn Du bist bereit, über Politik, Wirtschaft, Philosophie, Fussball, Saufen, Titten, Hintern oder Autos zu reden.

7. Freitag/Samstag/Sonntag = viel fressen = Freunde = Fußball vorm Fernseher = Bier = schlechte Manieren. Es ist wie Vollmond oder Ebbe und Flut. Es ist unvermeidlich!

8. Einkaufen macht keinen Spaß, und ich, ich werde nie gefallen daran finden!

9. Wenn wir irgendwo hingehen, welche Klamotten Du auch trägst, es steht Dir super. Ich schwör's.

10. Du hast genug Kleider und genug Schuhe. Heulen ist Erpressung. Mich selbst pleite zu machen ist kein Liebesbeweis an Dich.

11. Die meisten Männer haben 3 Paar Schuhe. Ich wiederhole: Wir sind SIMPEL. Wie kommst Du auf die Idee ich könnte nur einen Hauch von Ahnung haben welches von Deinen 30 Paar Schuhen am besten dazu passt?

12. Einfache Antworten wie Ja oder Nein sind völlig ausreichend, egal wie die Frage lautet!

13. Wenn Du ein Problem hast, bitte mich nur darum Dir zu helfen, das Problem zu lösen. Bitte mich nicht, Dich zu bemitleiden, wie es Deine Freundinnen tun.

14. Kopfschmerzen die 8 Wochen dauern sind keine Kopfschmerzen! Geh zum Arzt!

15. Wenn ich etwas sage, das auf zwei Arten interpretiert werden kann und eins von beiden beunruhigt Dich oder macht Dich unglücklich, meine ich das andere!
 

16. ALLE Männer sehen nur 16 Farben. Pfirsich ist eine Frucht und keine Farbe!

17. Und was für eine Farbe ist überhaupt Apriko(t), und wie zur Hölle schreibt man das?

18. Bier gefällt uns wie euch Handtaschen gefallen. Ihr verstehs nicht, wir auch nicht.

19. Wenn ich Dich frage was los ist und Du sagst "nichts", werde ich Dir glauben und so tun, als ob alles in bester Ordnung sei!

20. Frag nicht: "Magst Du mich?". Sei Dir sicher, dass ich nicht bei Dir wäre, wäre das nicht der Fall!

21. Die Basisregel, im Falle des geringsten Zweifels, egal worum es geht: Nimm das einfachste!


WIR SIND WIRKLICH SIMPEL!!!!

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Die erste Herrenmannschaft des TSV Oberviechtach Handball im "Wandel der Zeit"

 

1992

2001
Die Seite Humor ist doch wie geschaffen dafür, oder? Man muss schon genau hinsehen um zu erkennen welches Foto die Mannschaft aus der Saison 92/93 und welches die Revival-Spieler darstellt.... kleiner Tip: schaut mal auf die Körpermitte.

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Hier ein kleiner Handball-Glossar. Vielen Dank für Volker und Sönke für die Freigabe zur Veröffentlichung auf unseren Seiten. Wir haben es noch etwas auf unsere "Bedürfnisse" angepasst. Ergänzungen und Verbesserungen eurerseits sind höchst erwünscht. Peter, Gringo ... - wir warten immer noch auf Euren Kommentar bzw. Eure Einfälle....

Damit man bei all den vielen vielen Fachbegriffen rund um den Handball nicht ganz so dumm dasteht,
hat Sönke ein kleines Glossar ins Leben gerufen.

Hier kann jeder noch was lernen...

7 Meter: Gefürchteter Wurf bei vielen Mannschaften, und das nicht nur, wenn man ihn gegen sich gepfiffen bekommt. Es soll schon Mannschaften gegeben haben, die nach dem sechsten verworfenen 7 Meter, den Schiedsrichter darum gebeten haben nur noch auf Freiwurf zu entscheiden.
Aufwärmen: Ist fast das Gleiche wie "vorglühen", damit man später die volle Leistung zeigen kann; oder die sportliche Anstrengung vor dem Spiel, die für einige Spieler schon zuviel sein kann.
Fan: Der Fan müsste eigentlich "Fümhi" heißen, was soviel bedeutet, wie "Fährt überall mit hin"; oder der Fan ist der einzige Zuschauer, der auch zur Mannschaft hält, wenn sie man nicht so gut spielt.
Flugphase: Als Flugphase bezeichnet man den Zeitraum vom Abspringen des Spielers bis zum nächsten Bodenkontakt. Viele Spieler beherrschen die Flugphase fast perfekt. Sie erreichen entweder eine große Höhe oder können eine lange Strecke überbrücken. Meister der negativen Flugphase sind bei uns Hagen Last und Mario Baier.
Ich weiß!!!: Standartantwort des genervten Spielers, wenn der Trainer mal wieder was zu meckern hat, egal ob berechtigt oder nicht.
Jugendtrainer: Meist geistig verwirrte Person, die versucht einer Horde nervender Kids das beizubringen, was sie selbst nicht beherrscht. Es kann jedoch auch viel Freude machen, diese Position zu besetzen.
Kampfgeist: Kampfgeist entwickeln einige Spieler erst dann, wenn es um das letzte Bier oder die letzte warme Dusche geht. Manche bezeichnen es auch als Kampfgeist, einen Rückstand noch umbiegen zu wollen und dieses auch zu schaffen.
Kempa: Ist eine lustige Erfindung, die meist von den Mannschaften gespielt wird, die sie gar nicht beherrschen. Beim Kempa versucht ein Spieler den Ball in der Luft anzunehmen und ihn dann während der Flugphase ins Tor zu werfen. Meist gelingt dieses Vorhaben jedoch nicht, und auch wenn es mal klappt gibt es für ein so erzieltes Tor keine zwei Punkte.
Mannschafts-
feier:
Die meisten Spieler behaupten, nie da gewesen zu sein, bis ihnen anhand von Fotos das Gegenteil bewiesen wird.
Meisterschaft: Meisterschaften sind in allen Sportarten sehr begehrt, wer Meister wird, will meist in die nächst´ höhere Spielklasse aufsteigen. Es sei denn es handelt sich um die Herren des TSV, Die diskutieren lieber darüber.
Schieds-
richter:
Parteiische Personen, die meinen ihren meist völlig blödsinnigen Entscheidungen durch wildes Pusten in ihre Pfeifen Nachdruck verleihen zu müssen. Oder die meist gehasste Person auf dem Spielfeld, die aber vom Spiel leider nicht wegzudenken ist.
Sprungwurf: Kann man nicht immer bei jedem Spieler so nennen. Einige bekommen die Füße einfach nicht vom Boden weg, bei denen sollte man lieber Hüpfwurf sagen; sonst sehr sinnvolle Sache. Wird häufig von großen Spielern angewandt, um über die sowieso schon kleineren Abwehrspieler zu werfen. Unser bereits o.g. Paradepferd für den Sprungwurf ist Hagen Last. Der stolpert dabei noch über die Freiwurflinie.
Stürmerfoul: Übermotivierter Versuch des Angreifers durch die Brust des Abwehrspielers hindurch zum 6m zu gelangen.
Team Time-Out: Wird bei den Herren I des TSV meistens dann genommen, wenn die Spieler auf der Bank mal wieder das Wasser fast ausgetrunken haben, damit die Feldspieler auch noch etwas abbekommen. Es soll aber auch Mannschaften geben, die diese Zeit zur taktischen Besprechung nutzen, oder dazu, den Gegner aus dem Rhythmus zu bringen.
Tempo-
gegenstoß:
Wird von Mannschaften des TSV selten praktiziert, da diese Form des Angriffs für die Spieler viel zu anstrengend ist.
Torhüter: Verrückte Person, die sich in die Flugbahn des Balles stellt, wenn dieser sich gerade auf dem Weg ins Tor befindet. Oder nützlicher Spieler, der immer die Fehler seiner Vorderleute ausbaden muss.
Merke: Füttere Deinen Torwart immer gut, sonst kann es vorkommen, dass er versucht den Zuschauern ihre "Big Mäcs" abzuschwatzen. Auf diese Weise sollen sogar schon Tore gefallen sein.
Trainer: Er ist die Autoritätsperson, die Spieler machen meistens was er Ihnen sagt. Es sei denn, sie haben die besseren Ideen; und das ist meistens der Fall.
Training: Macht am meisten Spaß bei den „Alten Säcken“, denn die spielen nur. Sonst eine eher unerwünschte Nebenerscheinung, die aber zur Leistungssteigerung unverzichtbar ist. Training ist aber manchmal auch nur ein Vorwand um unter der Woche mal ein Bier zu trinken, denn Trainingsnachbearbeitung ist sehr wichtig.
Zeitstrafe: Willkommene Auszeit für einen Spieler, der konditionell nicht ganz so gut ist. Damit dies keiner merkt, begeht er irgendeinen Verstoß gegen die Spielregeln, damit der Schiedsrichter ihn für 2 Minuten vom Feld stellen muss.

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