Was machen erwachsene Männer,
zum Bsp. die Oberviechtacher "Alten Herren", wenn es Ihnen zu gut geht?
Sie tanzen gut gelaunt um das
"goldene Kalb" (so gesehen beim Neunburger Turnier 2005). Fotos konnten
leider nur in Handyqualität für die Nachwelt gesichert werden.Peter Bussas hat dann später noch "Bauchfotos" zur
Verfügung gestellt.
(Autorin: Bärbel
Wossagk, gesendet im Samstagsmagazin „orange“ des
Bayerischen Rundfunks am 22.01.2005, vermittelt durch
Peter Dermühl, SSG Metten)
1. Tempo ist alles
In wenigen Sekunden ist ein Handballfeld
durchquert – da bleibt nicht viel Zeit zum Durchschnaufen oder „den
Gegner erst mal kommen lassen“. Zeit schinden durch Querpässe an der
Mittellinie – siehe Fußball – wird vom Schiedsrichter bestraft und
funktioniert nicht. Darum fällt auch durchschnittlich alle 65 Sekunden
ein Tor.
2. Tempo ist nichts.
Handball ist ein Kopfsport. Den Lothar Matthäus
des Handballs – zwar begnadet, aber ... – hat es bisher noch nicht
gegeben. Gute Handballer brauchen Intelligenz noch dringender als Tempo
und Kondition. Etwas fragwürdig in Sachen Kopf ist allerdings der
Geisteszustand der Torhüter. Wer sich über 100 Stundenkilometer
schnellen Bällen kamikaze-artig entgegenwirft – der muss schon ein wenig
durchgeknallt sein.
3. Die schwierigste Übung
ist: der Pass. Der unspektakuläre, präzise Pass,
der blind zum Ziel findet, zum Kreisspieler beispielsweise. Das ist die
hohe Kunst, auch wenn die akrobatischen Flugeinlagen und Kunstwürfe der
Außenspieler schicker aussehen. Das Ziel jeder Mannschaft ist übrigens
ein Spielzug namens „Kempa“. Dabei passen sich die Spieler den Ball
jeweils im Sprung über dem gegnerischen Wurfkreis fliegend zu. Und der
letzte macht das Tor.
4. Handball ist gleich Teamgeist
Das zeigt nicht nur der erwähnte Kempa-Trick, der
nur bei perfektem Timing aller Beteiligten funktioniert. Die deutschen
Fast-Olympiasieger von 2004 sind das beste Beispiel dafür: Jahrelang
haben sie zusammen gespielt, bis sie Weltklasse waren. Einzelne Makaays
kaufen hilft im Handball gar nichts.
5. Handball ist grundsympatisch
Handballer trainieren gerne, aber wesentlich
lieber feiern sie sehr heftig. Große Vereine sind rührenderweise immer
noch in Käffern wie Grosswallstadt oder Wallau-Massenheim verankert;
richtig reich wird mit Handball immer noch keiner. Und: Es gibt Heiner
Brand, den Mann mit den Schnauzbart, der definitiv noch sympathischer
als Jürgen Klinsmann ist.
6. Handball ist spannender
Über angeblich knappe Fußball-Ergebnisse können
Handballer nur müde lächeln, und bei den üblichen null bis drei Toren
noch müder gähnen. Pro Handballspiel fallen 50 bis 60 Tore, trotzdem
entscheiden sich Spitzenspiele regelmäßig erst in den hochdramatischen
Schluss-Sekunden. Und damit sind wirklich Sekunden gemeint.
7. Der Schiedsrichter ist immer Schuld
Bei wenigen Sportarten hat der Schiedsrichter so
viel zu tun wie beim Handball. Und weil die Schiedsrichter ständig
pfeifen müssen, sind sie nicht nur zu zweit, sondern auch an allem
Schuld. Ein großer Pluspunkt für den Fan: 60 Minuten lang gibt es
durchgehend Gelegenheit, über die Schiedsrichter zu schimpfen: Ein
befreiender Akt.
8. Jetzt sind wir durch mit den sieben Geheimnissen des Handballs.
Diese sieben Geheimnisse gelten hauptsächlich
dann, wenn die eigene Mannschaft super spielt. Beim Verlieren ist
Handball plötzlich nur noch halb so spannend. Und halb so attraktiv. Die
Trikots sind noch hässlicher als sonst. Überhaupt waren Handballer noch
nie besonders gut aussehend. Nicht mal Italiener oder Südamerikaner gibt
es, die das Schönheitsniveau heben könnten. Und jetzt fehlt auch noch
Stefan Kretschmer in der Nationalmannschaft. Wer daraus schließt, dass
Handball doch nicht die beste aller Sportarten ist, der hat natürlich
nichts verstanden. Schließlich gilt in jedem Fall Geheimnis Nummer
sieben: Schuld an allem Schlechten ist immer der Schiedsrichter.
Es war im Jahre 1984, da fand sich ein kleines
Völkl – damals zumindest – jetzt sind sie alle große und schwere
Völkl, im Cafe Weigl ein, um einen Verein für den Handball zu
gründen.
Der bunt gewürfelte Haufen legte jeden Heller und Schilling
zusammen, um anfangs zumindest das Notwendigste zu kaufen.
Es war soviel, dass neben den Handbällen auch noch ein rotes Weigl
für den damaligen Schriftführer raussprang.
Sie krämerten sich in Hallen zusammen und trainierten hart.
Einige schraubten sich wie Bussase in die Höhe und mauerten
die Bälle nur so ins Tor, fütterten regelrecht die Torhüter mit
Bällen, so dass sich diese im Netz schopperten.
Die Torhüter ziethierten sich deshalb manchmal, wenn es hinter
ihnen nur so hu-batsch machte.
Bis auf einem, bei dem waren weder Wurfkraft noch Sprunghöhe vorhanden.
Er versuchte es dann mit einer Namensumnennung, damit er auch wie ein
Bussas in die Höhe steigen kann. Aber auch dies half nichts. Er ist
und bleibt einfach ein handballerischer Bauer.
Die Trainer sahen dies anders, so dass die Spieler ein Lob-inger
bekamen. Ab und an mußten die Trainer und Spieler auch mal in der
Handball-Biebl nachlesen. Bekanntlicherweise fällt ja kein
Meister vom Bäumel.
Auch sportlich lief nicht immer alles rund, so dass die Trainer oftmals
riefen o-Kraus, o-Kraus. Teilweise konnte man es nicht mehr mit
ansehen, wie sie sich zerfleischerten.
Als die Trainer fragten, wer den Schuld an der ganze Sache habe, wiesen
fast alle Spieler die Schuld von sich und zeigten immer auf zwei
besonders Rabiate – man nannte sie deshalb auch – U-Schuld.
Unser Trainer Dirk, als waschechter Preuße, verschaffte sich immer gehör
mit „Mensch, Walter“ oder „Du – Hörmann!“
Und wenn dies nicht half, wurde er energischer – mit Blitz und
Donner, manchmal sogar mit Hagel, versuchte er dann aus den
Spielern das laste herauszuholen
In Sachen Abstammung waren wir noch nie recht anspruchsvoll, bei uns
spielten alle – vom ganz normalen Bauer bis zum Landgraf –
sozusagen das ganz normale Völkl also.
Auch gewichtsmäßigen dürfen bei uns alle rann, nur wenn es um die
Kapitänsbinde geht, brauchen wir Leichte – oder neudeutsch „Lighte“.
Deshalb heißt der auch Light-Meier. Und mit Frohsinn und
Holler-Ri-Holler-Ra füllt er sein Amt aus.
In zwischenmenschlicher Hinsicht hatten bzw. haben wir einiges zu
bieten. Zwei, zwei Brüder , tun sich hier besonders hervor, wenn es um
Frauen geht. Sie führen sich auf wie ein Auerhahn. Und da es bei uns
aber keine Tiere gibt, nennen wir sie dann einfach Hanauer.
Anfangs waren fast nur Baier im Verein, zwar mit komischen
Vornamen wie Mario anstelle Ludwig oder Hans.
Als dann aber die Mauerer fiel, kam ein neues Völkl hinzu.
Mit Krims und Krems zogen sie ein in den Handballverein.
Es war sogar ein Ludwig dabei. Nein, nicht unser Kini, sondern
nur eine Kopie, zumindest bezüglich der weiblichen Züge, die unser
Ludwig bekanntermaßen ja gehabt hat.
Last but not least, es ahnerte keiner, über kurz oder
Lange, da bekamen wir auch noch einen Ost-Trainer.
Nachdem es leider mit dem TSV immer wieder Knittel gab und sich
kein U-Schuld fand, nahmen wir unser Krims und Krems und
natürlich unser Weigl und sagten: „Stoppa, mit uns nicht!“
und verschwanderten aus dem TSV.
Leider Gottes mußten wir auch unseren Schirmherrn wechseln. Wir
brauchten einen neuen und zwar einen Mann wie ein Bär. Weil er neu war
und eben ein Bär ist – konnte dies nur der Herr Neuber sein.
Neben dem Sport ist uns natürlich immer wichtig, dass ein, manchmal zwei
und wenn es gut läuft drei Tragl – Bier mit dabei sind. Wenn wir
dann das Bierkapsel runter gezwackt haben, nehmen wir einen
kräftigen Schluck und lassen diesen genüßlich runter-rinnen.
Der eine oder andere erwischte manchmal zu viel, so dass einiges wieder
in der Schießl landete.
So, füttert euch nun noch mit leckerem Essen von unserem
Festwirt, lasst das Bier rinnen und wenn`s Probleme gibt, ich
kenne zwei die sind Schuld daran – man nennt sie deshalb U-Schuld!
Also viel Spaß!!!!
Wir wussten
nicht genau in welche Rubrik wir das folgende Plakat bzw. Kinowerbung einordnen
sollten: unter Sponsoren oder unter Humor. Wir haben uns für letzteres
entschieden...
"Kürzlich wurde mir die Ehre zuteil, als
Ersatzpunktrichter bei einem Chili-Kochwettbewerb zu fungieren. Der
Ursprüngliche Punktrichter war kurzfristig erkrankt und ich stand gerade in der
Nähe des Punktrichtertisches herum und erkundigte mich nach dem Bierstand, als
die Nachricht über seine Erkrankung eintraf. Die beiden anderen Punktrichter
(beide gebürtige Texaner)versicherten mir, dass die zu
testenden Chilis nicht allzu scharf sein würden. Außerdem versprachen Sie mir
Freibier während des ganzen Wettbewerbes und ich dachte mir PRIMA, LOS GEHT`S!"
Hier sind die Bewertungskarten des Wettbewerbes:
Chili Nr.1: Mike`s Maniac Mobster Monster Chili
Richter 1:Etwas zu Tomatenbetont;
amüsanter kick
Richter 2: Angenehmes, geschmeidiges
Tomatenaroma. Sehr mild.
Edgar: Ach Du Scheiße! was ist das für Zeug!? Damit kann
getrocknete Farbe von der Autobahn lösen!! Brauchte zwei Bier um die Flammen zu
löschen; ich hoffe, das war das übelste; diese Texaner sind echt bescheuert!
Chili Nr.2: Arthur`s Nachbrenner Chili
Richter 1: Rauchig, mit einer Note von Speck.
Leichte Pepperonibetonung
Richter 2: Aufregendes Grill Aroma, braucht mehr Pepperonis um ernst genommen zu werden.
Edgar: Schließt dieses Zeug vor den Kindern weg! Ich weiß nicht,
was ich außer Schmerzen hier noch schmecken könnte. Zwei Leute wollten mir erste
Hilfe leisten und schleppten mehr Bier ran, als sie meinen Gesichtsausdruck
sahen.
Chili Nr.3: Fred`s berühmtes "Brennt die Hütte nieder
Chili"
Richter 1: Excellentes Feuerwehrchili!
Mordskick! Bräuchte mehr Bohnen.
Richter 2: Ein Bohnenloses Chili, ein wenig
salzig, gute Dosierung roter Pfefferschoten.
Edgar: Ruft den Katastrophenschutz! Ich habe ein Uranleck
gefunden. Meine Nase fühlt sich an, als hätte ich Rohrfrei geschnieft.
Inzwischen weiß jeder was zu tun ist: bringt mir mehr Bier, bevor ich zünde!!
Die Barfrau hat mir auf den Rücken geklopft; jetzt hängt mein Rückgrat vorne am
Bauch. Langsam krieg ich eine Gesichtslähmung von dem ganzen Bier.
Chili Nr.4: Bubba`s Black Magic
Richter 1: Chili mit schwarzen Bohnen und fast
ungewürzt. Enttäuschend.
Richter 2: Ein Touch von Limonen in den schwarzen
Bohnen. Gute Beilage für Fisch und andere milde Gerichte, eigentlich kein
richtiges Chili.
Edgar: Irgendetwas ist über meine Zunge gekratzt, aber ich konnte
nichts schmecken. Ist es möglich einen Tester auszubrennen? Sally, die Barfrau
stand hinter mir mitBiernachschub; die hässliche Schlampe fängt langsam an
HEIß auszusehen; genau wie dieser radioaktive Müll, den ich hier esse. Kann
Chili ein Aphrodisiakum sein? MÖGE DER WAHNSINN MIT EUCH SEIN!!!
Chili Nr.5: Lindas legaler Lippenentferner
Richter 1: Fleischiges, starkes Chili. Frisch
gemahlener Chayennepfeffer fügt einen bemerkenswerten kick hinzu. Sehr
beeindruckend.
Richter 2: Hackfleischchili, könnte mehr Tomaten
vertragen. Ich muss zugeben, dass der Chayennepfeffer einen bemerkenswerten
Eindruck hinterlässt.
Edgar: Meine Ohren klingeln, Schweiß läuft in Bächen meine Stirn
hinab und ich kann nicht mehr klar sehen. Musste furzen und 4 Leute hinter mir
mussten vom Sanitäter behandelt werden. Die Köchin schien beleidigt zu sein, als
ich ihr erklärte, dass ich von Ihrem Zeug einen Hirnschaden erlitten habe. Sally
goss Bier direkt aus dem Pitcher auf meine Zunge und stoppte so die Blutung.
Ich frage mich, ob meine Lippen abgebrannt sind.
Chili Nr.6: Veras sehr vegetarisches Chili
Richter 1: Dünnes aber dennoch kräftiges Chili.
Gute Balance zwischen Chilis und anderen Gewürzen.
Richter 2: Das beste bis jetzt! Agressiver
Einsatz von Chilischoten, Zwiebeln und Knoblauch. Superb!
Edgar: Meine Därme sind nun ein gerades Rohr voller gasiger,
schwefeliger Flammen. Ich habe mich voll geschissen als ich furzen musste und
ich fürchte es wird sich durch Hose und Stuhl fressen. Niemand traut sich mehr
hinter mir zu stehen. Kann meine Lippen nicht mehr fühlen. Ich habe das
dringende Bedürfnis, mir den Hintern mit einem großen Schneeball abzuwischen.
Chili Nr.7: Susannes "Schreiende-Sensation-Chili"
Richter 1: Ein moderates Chili mit zu großer
Betonung auf Dosen-Pepperoni.
Richter 2: Ahem, schmeckt als hätte der Koch
tatsächlich im letzten Moment eine Dose rein geworfen. Ich mache mir
Sorgen um Richter Nr. 3. Er scheint sich ein wenig unwohl zu fühlen und flucht
völlig unkontrolliert.
Edgar: Ihr könnt eine Granate in meinen Mund stecken und den
Bolzen ziehen; ich würde nicht einen Mucks fühlen. Auf einem Auge sehe ich gar
nichts mehr und die Welt hört sich wie ein großer rauschender Wasserfall an.
Mein Hemd ist voller Chili, dass mir unbemerkt aus dem Mund getropft ist und
meine Hose ist voll mit Lava artigem Schiss und passt damit hervorragend zu
meinem Hemd. Wenigstens werden sie bei der Autopsie schell erfahren was mich
getötet hat. Habe beschlossen das Atmen einzustellen, es ist einfach zu
schmerzvoll. Was soll`s, ich bekomme eh keinen Sauerstoff mehr. Wenn ich Luft
brauche, werde ich sie einfach durch dieses große Loch in meinem Bauch
einsaugen.
Chili Nr.8: Helenas Mount Saint Chili
Richter 1: Ein perfekter Ausklang; ein
ausgewogenes Chili, pikant und für jeden geeignet. Nicht zu wuchtig, aber würzig
genug um auf seine Existenz hinzuweisen.
Richter 2: Dieser letzte Bewerber ist ein gut
balanciertes Chili, weder zu mild noch zu scharf. Bedauerlich nur, dass das
meiste davon verloren ging, als Richter Nr. 3 ohnmächtig vom Stuhl fiel und
dabei den Topf über sich ausleerte. Bin mir nicht sicher, ob er durchkommt.
Armer Kerl; ich frage mich, wie er auf ein richtig scharfes Chili reagiert
hätte.
OLE,
OLe, Ole, oleeeeee
Das Streiflicht aus der Süddeutschen Zeitung von Olaf
Nolden (03.02.2004) Gefunden von Ul-tra und so gut, dass es
gleich auf die Eingangsseite muss...
(SZ) "Schönheit", schrieb Morgenstern, "ist empfundener Rhythmus. Rhythmus der
Wellen, durch die uns alles Außen vermittelt wird." Wir, die wir mit ihm
schwelgen, wollen versuchen, jene Wellen zu beschreiben. Es sind unermüdlich
rollende, phantasievoll inszenierte Angriffswellen. Stephan hat den Ball, jetzt
Schwarzer, schon kommt Kehrmann von rechts, wird angespielt, könnte aufs Tor
werfen, aber noch hat die Welle ihre größte Kraft, ihre ganze Ästhetik nicht
entfaltet. Kehrmann passt den Ball hoch in den Kreis, in den im selben Moment,
nein, schon Augenblicke vorher, Jansen fliegt, dieser pickt mit seiner linken
Hand den Ball und legt ihn sich, im Flug, in die rechte und wirft ihn um die
Ecke, um den irritierten, zappelnden Torwart herum.
Und das geschieht so schnell, dass man vor dem Fernseher nicht einmal einen
Schluck aus der Pulle nehmen
kann. Wie
monoton dagegen doch ein Fußballspiel ist! Wie lange es dauert, ehe ein Abstoß
ausgeführt ist, der zu allem Unglück auch noch im Aus landet! Und wie
einfallslos das Personal sich den Ball am eigenen Strafraum zuschiebt! Am
verwerflichsten jedoch erscheint Freunden des Handballspiels der ebenso
weibische wie unaufrichtige Charakter von Fußballern und ihren Trainern, wir
sagen nur:
Frings und Sammer. Freitagabend, Frings lässt sich vor dem herrlich leeren Tor
fallen, um einen Elfmeter zu schinden, und Sammer macht
ihn nicht zur Minna, sondern belobigt ihn noch als Schlitzohr. Unter ihren
Schädeldecken muss sich etwas so verschoben haben, dass der Drang zum Betrügen
sogar den Drang zum Torschuss überlagert.
Wir sind gerade Europameister geworden. Wir dürfen uns diese Grundsatzkritik
erlauben. Nehmen jetzt aber den erhobenen Zeigefinger herunter. Führen ihn vors
Videogerät. Play. Gespeichert wurden in elf Tagen acht Spiele der deutschen
Handballer; wir können uns das Gejammere von Völlers Mädels gut vorstellen, wenn
sie acht Spiele in elf Tagen zu bestreiten hätten, doch das nur nebenbei. Band
läuft. Was ist das? Bitte, was soll das sein? Zu sehen ist grüner Rasen. Ja
richtig, wir erinnern uns, dies ist ein englisches Fußballspiel, aufgenommen zu
Weihnachten, nie gelöscht, weil: hin- und herrollende
Wellen, stürmisch und klar. Campbell an die Außenlinie zu Bergkamp, dieser
könnte sich in seinen Gegner hineindrehen, dann bekäme er Freistoß, aber ein
solcher Gedanke ist ihm fremd, Bergkamp lässt den Ball über den Außenrist zu
Henry fluppen, Doppelpass mit Parlour, und schon ist Henry frei vor dem Tor; er
hat das ähnlich fabelhaft gemacht wie Jansen, unser übers Parkett fliegender
Junge.
Ach, wie schön, in England gibt es keine
Waschlappenfußballer. Außerdem gibt es dort keine Handballer. Wenn es aber in
England Waschlappenfußballer gäbe, brauchte auch England zum Ausgleich
Handballer. Capito?
Männermanifest Dies sind essentielle Grundregeln für ALLE Frauen auf dieser Erde:
1. Wenn Du denkst, Du wärst fett, ist das
wahrscheinlich auch der Fall! Frag' mich nicht, ich verweigere die
Aussage.
2. Wenn Du etwas willst, reicht es völlig, einfach danach zu fragen. Um
eines klarzustellen: Wir sind simpel. Wir verstehen keine subtilen
indirekten Fragen. Indirekte Fragen funktionieren nicht, die auf der
Hand liegenden indirekten Fragen auch nicht. Sags einfach wie es ist.
3. Wenn Du eine Frage stellst auf die Du keine Antwort erwartest,
wundere Dich nicht, dass eine Antwort kommt, die Du nicht hören wolltest.
4. Wir sind SIMPEL. Wenn ich Dich bitte, mir das Brot anzureichen, meine
ich nichts anderes als das. Es ist kein Vorwurf, daß es nicht auf dem
Tisch steht. Es gibt weder versteckte Andeutungen noch Vorwürfe. Wir
sind wirklich Simpel.
5. Wir sind SIMPEL. Es macht keinen Sinn mich zu fragen an was ich
denke! 96,5% der Zeit denken Männer an Sex. Nein, wir sind nicht
besessen, es ist einfach das, was uns am meisten gefällt.
6. Wir sind SIMPEL. Manchmal denke ich nicht an Dich. Das ist nicht
schlimm. Gewöhn Dich bitte daran. Frage mich bitte nicht, woran ich
denke, es sei denn Du bist bereit, über Politik, Wirtschaft,
Philosophie, Fussball, Saufen, Titten, Hintern oder Autos zu reden.
7. Freitag/Samstag/Sonntag = viel fressen = Freunde = Fußball vorm
Fernseher = Bier = schlechte Manieren. Es ist wie Vollmond oder Ebbe und
Flut. Es ist unvermeidlich!
8. Einkaufen macht keinen Spaß, und ich, ich werde nie gefallen daran
finden!
9. Wenn wir irgendwo hingehen, welche Klamotten Du auch trägst, es steht
Dir super. Ich schwör's.
10. Du hast genug Kleider und genug Schuhe. Heulen ist Erpressung. Mich
selbst pleite zu machen ist kein Liebesbeweis an Dich.
11. Die meisten Männer haben 3 Paar Schuhe. Ich wiederhole: Wir sind
SIMPEL. Wie kommst Du auf die Idee ich könnte nur einen Hauch von Ahnung
haben welches von Deinen 30 Paar Schuhen am besten dazu passt?
12. Einfache Antworten wie Ja oder Nein sind völlig ausreichend, egal
wie die Frage lautet!
13. Wenn Du ein Problem hast, bitte mich nur darum Dir zu helfen, das
Problem zu lösen. Bitte mich nicht, Dich zu bemitleiden, wie es Deine
Freundinnen tun.
14. Kopfschmerzen die 8 Wochen dauern sind keine Kopfschmerzen! Geh zum
Arzt!
15. Wenn ich etwas sage, das auf zwei Arten interpretiert werden kann
und eins von beiden beunruhigt Dich oder macht Dich unglücklich, meine
ich das andere!
16. ALLE Männer sehen nur 16 Farben. Pfirsich ist
eine Frucht und keine Farbe!
17. Und was für eine Farbe ist überhaupt Apriko(t), und wie zur Hölle
schreibt man das?
18. Bier gefällt uns wie euch Handtaschen gefallen. Ihr versteht´s nicht,
wir auch nicht.
19. Wenn ich Dich frage was los ist und Du sagst "nichts", werde ich Dir
glauben und so tun, als ob alles in bester Ordnung sei!
20. Frag nicht: "Magst Du mich?". Sei Dir sicher, dass ich nicht bei Dir
wäre, wäre das nicht der Fall!
21. Die Basisregel, im Falle des geringsten Zweifels, egal worum es
geht: Nimm das einfachste!
Die Seite Humor ist doch wie geschaffen dafür, oder? Man muss schon genau
hinsehen um zu erkennen welches Foto die Mannschaft aus der Saison 92/93 und
welches die Revival-Spieler darstellt.... kleiner Tip: schaut mal auf die
Körpermitte.
Hier ein kleiner Handball-Glossar. Vielen Dank für
Volker
und Sönke für die Freigabe zur Veröffentlichung auf unseren Seiten. Wir
haben es noch etwas auf unsere "Bedürfnisse" angepasst. Ergänzungen
und Verbesserungen eurerseits sind höchst erwünscht. Peter, Gringo ... - wir
warten immer noch auf Euren Kommentar bzw. Eure Einfälle....
Damit man bei all den vielen vielen Fachbegriffen rund um den
Handball nicht ganz so dumm dasteht,
hat Sönke ein kleines Glossar ins Leben gerufen.
Hier kann jeder noch was
lernen...
7 Meter:
Gefürchteter Wurf bei vielen Mannschaften, und das nicht
nur, wenn man ihn gegen sich gepfiffen bekommt. Es soll schon
Mannschaften gegeben haben, die nach dem sechsten verworfenen 7 Meter,
den Schiedsrichter darum gebeten haben nur noch auf Freiwurf zu
entscheiden.
Aufwärmen:
Ist fast das Gleiche wie "vorglühen", damit man
später die volle Leistung zeigen kann; oder die sportliche Anstrengung
vor dem Spiel, die für einige Spieler schon zuviel sein kann.
Fan:
Der Fan müsste eigentlich "Fümhi" heißen, was
soviel bedeutet, wie "Fährt überall mit hin"; oder der Fan
ist der einzige Zuschauer, der auch zur Mannschaft hält, wenn sie man
nicht so gut spielt.
Flugphase:
Als Flugphase bezeichnet man den Zeitraum vom Abspringen
des Spielers bis zum nächsten Bodenkontakt. Viele Spieler beherrschen
die Flugphase fast perfekt. Sie erreichen entweder eine große Höhe
oder können eine lange Strecke überbrücken. Meister der negativen
Flugphase sind bei uns Hagen Last und Mario Baier.
Ich weiß!!!:
Standartantwort des genervten Spielers, wenn der Trainer
mal wieder was zu meckern hat, egal ob berechtigt oder nicht.
Jugendtrainer:
Meist geistig verwirrte Person, die versucht einer Horde nervender
Kids das beizubringen, was sie selbst nicht beherrscht. Es kann jedoch
auch viel Freude machen, diese Position zu besetzen.
Kampfgeist:
Kampfgeist entwickeln einige Spieler erst dann, wenn es um
das letzte Bier oder die letzte warme Dusche geht. Manche bezeichnen es
auch als Kampfgeist, einen Rückstand noch umbiegen zu wollen und dieses
auch zu schaffen.
Kempa:
Ist eine lustige Erfindung, die meist von den Mannschaften
gespielt wird, die sie gar nicht beherrschen. Beim Kempa versucht ein
Spieler den Ball in der Luft anzunehmen und ihn dann während der
Flugphase ins Tor zu werfen. Meist gelingt dieses Vorhaben jedoch nicht,
und auch wenn es mal klappt gibt es für ein so erzieltes Tor keine zwei
Punkte.
Mannschafts-
feier:
Die meisten Spieler behaupten, nie da gewesen zu sein, bis
ihnen anhand von Fotos das Gegenteil bewiesen wird.
Meisterschaft:
Meisterschaften sind in allen Sportarten sehr begehrt, wer
Meister wird, will meist in die nächst´ höhere Spielklasse
aufsteigen. Es sei denn es handelt sich um die Herren des TSV, Die
diskutieren lieber darüber.
Schieds-
richter:
Parteiische Personen, die meinen ihren meist völlig blödsinnigen
Entscheidungen durch wildes Pusten in ihre Pfeifen Nachdruck verleihen
zu müssen. Oder die meist gehasste Person auf dem Spielfeld, die aber
vom Spiel leider nicht wegzudenken ist.
Sprungwurf:
Kann man nicht immer bei jedem Spieler so nennen. Einige
bekommen die Füße einfach nicht vom Boden weg, bei denen sollte man
lieber Hüpfwurf sagen; sonst sehr sinnvolle Sache. Wird häufig von großen
Spielern angewandt, um über die sowieso schon kleineren Abwehrspieler
zu werfen. Unser bereits o.g. Paradepferd für den Sprungwurf ist Hagen
Last. Der stolpert dabei noch über die Freiwurflinie.
Stürmerfoul:
Übermotivierter Versuch des Angreifers durch die Brust
des Abwehrspielers hindurch zum 6m zu gelangen.
Team Time-Out:
Wird bei den Herren I des TSV meistens dann genommen, wenn
die Spieler auf der Bank mal wieder das Wasser fast ausgetrunken haben,
damit die Feldspieler auch noch etwas abbekommen. Es soll aber auch
Mannschaften geben, die diese Zeit zur taktischen Besprechung nutzen,
oder dazu, den Gegner aus dem Rhythmus zu bringen.
Tempo-
gegenstoß:
Wird von Mannschaften des TSV selten praktiziert, da diese
Form des Angriffs für die Spieler viel zu anstrengend ist.
Torhüter:
Verrückte Person, die sich in die Flugbahn des Balles
stellt, wenn dieser sich gerade auf dem Weg ins Tor befindet. Oder nützlicher
Spieler, der immer die Fehler seiner Vorderleute ausbaden muss. Merke: Füttere Deinen Torwart immer gut, sonst kann es
vorkommen, dass er versucht den Zuschauern ihre "Big Mäcs"
abzuschwatzen. Auf diese Weise sollen sogar schon Tore gefallen sein.
Trainer:
Er ist die Autoritätsperson, die Spieler machen meistens
was er Ihnen sagt. Es sei denn, sie haben die besseren Ideen; und das
ist meistens der Fall.
Training:
Macht am meisten Spaß bei den „Alten Säcken“, denn
die spielen nur. Sonst eine eher unerwünschte Nebenerscheinung, die
aber zur Leistungssteigerung unverzichtbar ist. Training ist aber
manchmal auch nur ein Vorwand um unter der Woche mal ein Bier zu
trinken, denn Trainingsnachbearbeitung ist sehr wichtig.
Zeitstrafe:
Willkommene Auszeit für einen Spieler, der konditionell
nicht ganz so gut ist. Damit dies keiner merkt, begeht er irgendeinen
Verstoß gegen die Spielregeln, damit der Schiedsrichter ihn für 2
Minuten vom Feld stellen muss.