Jugendtrainerseminar:
20 ganz persönliche Thesen zum Jugendtraining
(siehe "Thesen")
Neue Wettspielstruktur für Jugendmannschaften (Pflicht
zur offensiven Abwehr) (siehe
"Sonstiges")
Regeländerungen ab dem 1.08.2001
(siehe "Sonstiges")
Wichtige Hinweise, Tipps und Merkblätter (u.a. zur Festspielregel,
Doppelspielrecht, Ausbleiben des Schiris, Spielgemeinschaften, Spenden und
Steuern)
(siehe "Sonstiges")
Bücher, Hefte und Videos zum Verleihen
(siehe "Literatur")
Der
nachfolgende Artikel stammt aus "Der Neue Tag" vom 28. Mai 2003
Oberviechtach. (vöt) Unter der Leitung von Günter
Uschold, Besitzer des B-Trainerscheins, hatten sich 13 Trainer und
Betreuer des Handballvereins in der Oberviechtacher Mehrzweckhalle
eingefunden. Uschold zeigte bei der vereinsinternen Fortbildung Fehler und
Verbesserungen bei der Umsetzung von Grundlagen des Handballspiels auf.
Richtiges Aufwärmen verhindert Verletzungen
Uschold begann seine
Ausführungen mit dem richtigen Aufwärmen. Der erweiterte Aufwärmteil lasse
sich in vier Abschnitte gliedern, dem Aufwärmen, dem Dehnen, dem
Stabilisieren und der Koordination. Vor dem Stretching ist eine
vernünftige Aufwärmphase zur Erwärmung der großen Muskelgruppen und der
Erhöhung der Körpertemperatur erforderlich. Dabei soll die Intensität der
Übungen langsam gesteigert werden. Nachdem man den ersten kleinen
theoretischen Teil beendet hatte, zeigten die beiden C-Jugendlichen
Daniela Weigl und Maria Lesser wie man sich richtig dehnt. Im Anschluss
daran wurden Erfahrungen zur Funktionsgymnastik an die
Teilnehmer weitergegeben.
Hier zeigte Norbert Hanauer anhand des Lehrgangscripts einige Übungen.
Aber auch der Spaß kam bei den abschließenden Koordinationsübungen nicht
zu kurz. So manchem wurden dabei die Grenzen der eigenen Motorik
aufgezeigt.
Der Schlagwurf als
Grundelement aller Wurfarten
Im nächsten Teil des
Seminars stand die methodische Einführung des korrekt ausgeführten
Schlagwurfs im Mittelpunkt. Uschold ging insbesondere auf die
Grundtechnikelemente ein. Der Schlagwurf ist die „Mutter aller Würfe“, da
alle anderen Wurfarten auf ihn bauen. Vor allem das Absinken des Ellbogens
unter Schulterhöhe ist der größte Fehler, lautete das Statement des B-Trainers.
Die Beweglichkeit
als Grundstock für eine funktionierende Abwehrarbeit
Die optimale
Abwehrarbeit beginnt mit der richtigen Beinarbeit. Gerade auf diesem
Sektor hat man als Trainer viele Übungsmöglichkeiten. Uschold ging zuerst
auf die richtige Schrittstellung ein, da sie den Grundstock bildet. Danach
folgte die korrekte Armhaltung. Dabei solle man immer "wurfarmbezogen"
decken. Wie das Deckungsverhalten richtig funktioniert, wurde dann in
Zweier- und Dreiergruppen geübt.
Zum Schluss dankte
Günter Uschold allen Teilnehmern für ihre Aufmerksamkeit und beendete nach
Ausgabe der einzelnen Lehrgangscripts zwei kurzweilige Stunden.
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