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1. Stretching ist out!?
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„Stretching vor und nach dem Sport
kann Muskelkater nicht signifikant vermindern. Ebenso scheint sich
durch vorheriges Dehnen das Verletzungsrisiko nicht zu verringern.
Aussagen zum Effekt vom Stretching auf die Leistungsfähigkeit von
Sportlern sind aufgrund der aktuellen Studienlage nicht möglich.“
Dr. Winfried Kenthage,
Münster, in: Sportverletzung, Sportschäden 16 (2002), 4, S.
133.
Wenn man das,
sowie andere Beiträge in diversen Publikationen so liest bzw.
Aussagen einiger renommierter Personen hört, müsste man die Frage in
der Überschrift mit einem klaren „JA“ beantworten. Ganz so einfach
ist die Materie aber auch wieder nicht! Ich sage ganz provokativ:
die Aussagen alleine gelesen helfen nicht weiter, sondern finanziell
nur dem, der sie veröffentlicht. Neue Bücher zu einem alten Thema
müssen ja auch verkauft werden. Klar ist an dem was dran, nur bin
ich dagegen, dass man zuerst Stretching als das Allheilmittel
ansieht und jetzt „verteufelt“. Die Wahrheit liegt wohl wieder in
der Mitte.
Stretching ist natürlich nicht out, man
muss es nur zum richtigen Zeitpunkt, mit der korrekten Zielrichtung
und in der richtigen Art und Weise einsetzen. Es hat aber auf
jeden Fall nicht mehr die Bedeutung, die ihr vormals zugemessen
wurde.
In wissenschaftlichen Studien (siehe
Literaturhinweise) wurde nämlich kein signifikanter statistischer
Unterschied zwischen Dehn- und Kontrollgruppen gefunden. Es wurde
dort eindeutig bewiesen, dass Stretching die Häufigkeit von
Muskelverletzungen nicht verringert und Stretching auch keinen
Muskelkater verhütet. Warum also dann überhaupt noch Stretchen?
Erst mal zur Geschichte:
die
"Ruck-Zuck-Zerr-Gymnastik" (dynamisch aktives, nachfederndes Dehnen)
war bis ca. 1980 dominant, bis sich das sanfte Dehnen - auch
„Stretching“ genannt – zu Recht durchsetzte. Die funktionelle
Kombination von Kraft- und Dehntraining kam dann in den 90iger
Jahren dazu. Seit ein paar Jahren gibt es nun kontroverse
Untersuchungsbefunde, da die Überlegenheit des Stretching kaum
wissenschaftlich nachgewiesen wurde. Manche ordnen es gar als
"gefährlichen Trainingsbaustein" ein.
In der
Physiotherapie bzw. Sportmedizin ist Stretching immer noch ein
optimales Heilmittel bei Muskel- und Sehnenproblemen. Wer es also
verteufelt, macht einen gefährlichen Schritt zurück. Zwar konnte die
Verletzungsvorbeugung durch Stretching wissenschaftlich nicht
bewiesen werden, jedoch haben die meisten (inklusive mir, siehe
Punkt 4 "Stretching
verliert an Bedeutung") persönlich positive Erfahrungen gemacht. Darüber
hinaus hilft die „Ruhephase“ zu entspannen und die Konzentration zu
steigern. Nichtsdestotrotz, man lernt jeden Tag dazu, was zu
Modifikationen beim Einsatz führt. Und unser „Einsatzgebiet“ ist nun
mal der Handball.
Das statische
Dehnen bzw. Stretching in der Form, wie wir es bisher anwendeten
(Ausharren in der Dehnungsposition, knapp vor der Schmerzschwelle),
sollte beim Handballtraining bzw. vor dem Spiel nicht mehr den
großen Zeitrahmen einnehmen. Durch das lange Verharren in der
extremen Dehnstellung wird der Kapsel-Bandapparat unphysiologisch
belastet. Es gibt nur eine geringe lokale Durchblutungsförderung und
somit sind keine Aufwärmeffekte vorhanden.
Sinn macht diese
Art von Stretching wenn Muskelverkürzungen oder Vernarbungen
vorliegen. Denn dann wird eine Tonussenkung (Spannungszustand der
Muskulatur) gewünscht. Soll der Muskel aber auf eine nachfolgende
Arbeit - in unserem Fall Laufen und Werfen - vorbereitet werden, ist
eine Tonussenkung nicht von Vorteil. Dynamisches Dehnen muss
demzufolge zur Anwendung kommen. Die Kontraktionsbereitschaft des
Muskels soll ja gefördert werden.
Merke:
1. Dehnen
ist nur ein Teil des Aufwärmens – ersetzt es aber niemals!
(Aufwärmen =
Erhöhung der Temperatur verbunden mit einer Aktivierung wichtiger
leistungsrelevanter Organsysteme.)
2. Stretching
führt zu einer Steigerung der Beweglichkeit – jedoch nur, wenn
es regelmäßig (mind. 2x die Woche) angewendet wird.
3. Stretching
verlängert nicht die Muskulatur sondern sorgt „nur“ für mehr
Beweglichkeit der Gelenke, stärkt Sehnen und Bänder und festigt das
Bindegewebe. Würde sich der Muskel verlängern, wäre dies
kontraproduktiv für die Koordination, weil das Nervensystem dann
keine präzisen Bewegungen mehr ausführen könnte.
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2.
Sanftes dynamisches Stretching (SDS) |
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Als klare
Abgrenzung zur früheren federnden „Ruck-Zuck-Zerr-Gymnastik“ lautet
meine Bezeichnung für vernünftiges Dehnen deshalb „Sanftes
Dynamisches Stretching“ („SDS“). Die Dehnbewegung wird mehrfach
aktiv, aber langsam - bis an die Schmerzgrenze heran - ausgeführt.
Als Empfehlung gelten ca. 10x Wiederholungen – noch mehr wirken eher
kontraproduktiv. Wichtig ist, dass das dynamische Dehnen vorsichtig
und auf keinen Fall ruckartig durchgeführt wird. Durch die
dynamische Belastung ist eine vermehrte lokale Durchblutung der
Muskulatur und somit ein erhöhter Aufwärmeffekt zu verzeichnen.
Alternativ zum „SDS“ kann auch herkömmlich statisch gedehnt werden,
jedoch sollte die Dehnphase nicht länger als 5-7 sec dauern - nicht
wie früher üblich 10-15 sec und länger! Dieses kurze „Andehnen“
trifft nur auf das „normale“ Stretching beim Handball zu, nicht zu
verwechseln mit dem Stretching, dass in der Physiotherapie, z.B. in
der Rehabilitation eingesetzt wird!
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3.
Neues Aufwärmprogramm -
Hinweise |
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Basierend auf die
neuen Erkenntnisse habe ich nun, in Absprache mit einigen „Insidern“
(Physiotherapeuten, BHV-Trainer), ein neues Aufwärmprogramm
erstellt. Dies folgt im Anschluss an die erklärenden Ausführungen:
1. Das alt
gewohnte statische Stretching wird auf ein Minimum reduziert. Jede/r
Spieler/in hatte schon immer während der Aufwärmphase ein paar
Minuten Zeit seine persönlichen Schwachstellen zu dehnen. Dies kann,
nein soll er/sie auch weiterhin so machen. Manche schwören, gewohnt
an den Ablauf, auf Stretching. Wenn sie sich damit besser fühlen –
ok. Nur muss man es nicht machen!
Die Dauer
der Dehnhaltung wird jedoch auf ca. 5-7 sec. verkürzt.
2. Das Aufwärmen
durch diverse Laufbewegungen plus „Armkreisen“ zum Aufwärmen des
Schulter-/armbereichs wird erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt.
3. Das SDS kommt
nur im Beinbereich zur Anwendung
4. Der Armbereich
wird (Ausnahme siehe unter 1.) nicht mehr gedehnt. Es wird jedoch
länger paarweise „Eingeworfen“
5.
Funktionsgymnastik und Sprungübungen erhalten einen größeren
Zeitrahmen. Anmerkung zu den Sprungübungen: es ist inzwischen
bewiesen, dass regelmäßige Sprungübungen die Verletzungsanfälligkeit
im Bereich Knöchel und Knie elementar senken. Und das sind wohl die
Hauptverletzungsgebiete der Handballer! (Anm: Weitere
Ausführungen würden hier den Rahmen sprengen. Gute Erklärungen
und Übungen findet man dazu in der Zeitschrift
„Handball-Training“, Ausgabe 7/2005 Seite 34-38.
Der BHV hat inzwischen auch in sein
Schulungsprogramm das Thema „Prävention“ mit aufgenommen, basierend
auf dem „Kieler Handball-Verletzungs-Präventionsprogramm“ (zu finden
unter
http://www.aeksh.de/shae/2002/200211/h02b046a.html
oder auch
http://www.uni-kiel.de/orthop/handballverletzungen.html
).
Unbedingt Nachlesen!)
6. Unmittelbar
nach intensiven Belastungen ist ein Entspannen und Auslaufen
wirkungsvoller als ein längeres Stretching! Ein Muskelkater kann
durch Stretching nämlich nicht verhindert werden – manche behaupten
sogar dass es dazu führt. Dehnen nach der Belastung kann aber
helfen, um besser in die Entspannung zu finden.
Weiterhin hilft Dehnen nach dem Training/Spiel Muskelkürzungen zu
vermeiden. Fazit: zuerst länger Auslaufen, dann erst
statisches Dehnen.
Zum Abschluss
noch ein
letztes
Wort „pro“: um größere Beweglichkeit zu erreichen ist statisches
Stretching ein absolutes „muss“! Aber dazu sollte man nicht
unmittelbar vor und nach dem Training dehnen, sondern sich ein
eigenes Dehntraining einrichten.
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4.
Neues Aufwärmprogramm
- Grundgerüst! |
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Anmerkungen:
a) die in Klammer
gesetzten Übungen können als Alternative oder zusätzlich zum
Grundprogramm gewählt werden.
b) Punkt 7
(Funktionsgymnastik) sollte zwar prinzipiell immer durchgeführt
werden – nicht nur im Training – kann aber bei Zeitnot übersprungen
werden
1. Warmlaufen
mit Ball
Beispiele:
Prellen rechts/links, Sidesteps, Anfersen, Skippings, Überkreuzschritte,
Ball rollen, Ball um Körper fürhen, in
Grundstellung springen mit anschließendem Haken/Dreher
2. Warmlaufen
ohne Ball (etwas verschärfteres
Tempo!)
- mit Armkreisen
(doppelseitig, vor-/rückwärts)
- in
Abwehrhaltung (vor- und rückwärts, schräg)
- mehrere kurze
Antritte (vorwärts, rückwärts, schräg)
3. Sanftes
dynamisches Stretching (SDS)
Die Dehnbewegung
wird mehrfach (ca. 10x Wiederholungen ) aktiv, aber langsam - bis an
die Schmerzgrenze heran - ausgeführt.
Hinweise zu den jeweiligen
Übungsnummern siehe unten.
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a)
Oberschenkel Vorderseite: Bauchlage, 1 Bein gestreckt, 2.
Anziehen (Üb. Nr. 5a) |
b)
Oberschenkel Rückseite: Rückenlage, 1 Bein gestreckt, 2.
Anziehen (Üb. Nr. 3) |
c)
Oberschenkel Adduktoren: breite Parallelstellung (Üb. Nr. 2) |
d)
Unterschenkel /
Wadenmuskulatur: Schrittstellung (Üb. Nr. 1) |
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4.
Persönliches Stretching der Schwachstellen -
hier kann eine Auswahl der diversen nachfolgenden Dehnübungen zur
Anwendung kommen
5. schnelles
Bein-Dribbling auf der Stelle,
jeder für sich
hüftbreite Grundstellung,
Knie leicht gebeugt, Füße schnellstmöglich abwechselnd
kurz vom Boden anheben
6.
Sprungübungen
Beispiele:
einbeinig abwechselnd hoch/weit springen, Augen offen/geschlossen
halten (bei geschlossenen Augen ist es jedoch wichtig, dass
vor dem nächsten Sprung sicher gestanden wird!)
Weitere
beidbeinige Übungen: kleiner Sprung nach hinten, danach sofort
nach vorne / Springen ohne/mit Anziehen der Füße
Weitere
einbeinige Übungen: Schrittwechselsprünge auf der Stelle
3x
links, 3x rechts abspringen
Variationen:
hoch oder weit // abwechselnd weit springen, jeder 3./5. Sprung nur
hoch // Sprünge nach rechts/links/diagonal
Variationen: Arme
am Rücken, Arme als Schwungelement, Landung nur auf Vorderfuß oder
ganzer Fuß
7a.
Funktionsgymnastik zur Stabilisierung (z.B. in der Seitenlage,
im Kniestand, im Liegestütz) - weitere Übungen siehe
HIER
7b.
Zum Abschluss dieser Übungen ca. 5-8 technisch sauber ausgeführte
Liegstützen um den Muskeltonus zu erhöhen – keine zu große Anzahl,
damit keine Übersäuerung auftritt.
8. Arme
kreisen
beidarmig
vorwärts / rückwärts, einarmig vorwärts/rückwärts, gegengleich
(9.
Torwartbewegung („Klausi“): Ryhtmisches Anziehen des Beines zur
Seite und vorne nach oben, abwechselnd rechts und links, verbunden
mit unterschiedlichen Armkreisbewegungen - beide vorwärts,
rückwärts, gegengleich)
10. Oberkörper
horizontale Pendelbewegung (Muskeln aktivieren)
11.
Gemeinsames Bein-Dribbling (Kreis bilden,
Dribbling zur Mitte)
(12. Kreis
bilden mit/ohne Handfassung und schnelle Sidesteps /
Überkreuzschritte im schnellen Wechsel / Richtungswechsel)
(13. Bewegen
mit Ball auf der Stelle (Prellen mit Anfersen, Sidesteps,
Hinsetzen etc) + Auswahl an Koordinationsübungen (im
Training))
14. Paarweises
Einwerfen
- zuerst mit 2
Bällen (Arme müssen hoch gehalten werden (L-Form = 90°-Winkel, Ball
über Kopfhöhe), Bälle abwechselnd links/rechts oder gleichzeitig
passen // A wirft Bodenpass, B Brusthöhe etc.)
- dann mit 1 Ball
(Schlagwurf, Handgelenkspaß, Sprungwurfpässe)
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5.
Stretching
verliert an Bedeutung |
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Zwischen den Ausführungen noch
ein paar persönliche Worte:
Oh, ja. Ich höre all jene, die mich schon lange
kennen aufheulen und sich verwundert die Augen reiben, wenn sie diesen
Text gelesen haben. „Warst Du es nicht, der bedingungslos und ständig
das Stretching gefordert, uns immer dazu angetrieben hat und uns damit
richtig auf den Geist gegangen ist?“, hör ich sie fragen. Ja, stimmt!
Schon zu Gründungszeiten unsers Vereins Anno 1984
habe ich das Stretching im Verein eingeführt und für alle Mannschaften
vehement gefordert. Einige Jahre zuvor hatte ich selber ständig
Zerrungen, hauptsächlich im Beinbereich. Na ja, ich traue es mir schon
fast nicht sagen, aber das war zu meiner Fußballerzeit. Das Warmmachen
bestand damals aus ein bisschen Laufen und dann Hauruck-Zerr-Gymnastik.
Zerrungen waren bei allen an der Tagesordnung. Noch Jahre nach der
Einführung im Handballverein und den positiven Erfahrungen damit wurde
sich im Fußballbereich so aufgewärmt. Darüber schüttelten dann mit mir
zusammen schon eine Menge mehr Sportler den Kopf. Diese
Verletzungsursache hatten wir zu dem Zeitpunkt schon lange vereinsweit
ausgeschaltet.
„Und wie war das damals Anfang der 90iger mit dem
PNF1) ?“ Insbesondere einige (sogar jetzt) noch aktive Damen werden sich
bestimmt an diese Partnerübungen zu meiner Trainerzeit erinnern. Nun,
alles hat(te) seine Berechtigung - zur richtigen Zeit und bei richtiger
Anwendung. Nur darf man sich neuen Entwicklungen (und Erfahrungen)
einfach nicht verschließen. Denn wie heißt es schön: wer stehen bleibt
wird überholt.
Zurück zum Thema: Die vorstehenden Ausführungen
stammen zum großen Teil aus meinem Vortrag anlässlich der
vereinsinternen Trainertagung am 20.11. 2005. Nun habe ich endlich Zeit
gefunden es etwas auszubauen und zu veröffentlichen. Ach ja, wie immer:
Verbesserungen, Anregungen und Ergänzungen sind ausdrücklich erwünscht!
Ich hoffe Ihr
hattet viel Spaß beim Lesen und es hat Euch auch einen Schritt weiter
gebracht.
Oberviechtach,
23. Februar 2007
Günter Uschold
1)
PNF
= Propriorreceptive Neuromuscular Facilitation. Dahinter steht eine
besondere Art des Stretchings (Kombinationen von Anspannung, Entspannung
und Dehnen) mit Partnerunterstützung – wie oft in der Rehabilitation
eingesetzt. Dies wird auch noch CHRS-Methode (Contracts-Hold-Relax-Stretch)
genannt.
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6.
Literaturhinweise
bzw. Quellen zu den Stretching-Ausführungen: |
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1. Stretching: fast für die Katz, Felix K.
Gmünder, November 2004, im Internet zu finden unter:
www.svl.ch/Stretching-II
2. Herbert, R.D. und Gabriel, M.: Effects of stretching before and
after exercising on muscle soreness and risk of injury: systematic
review. Brit. Med. J., 325, 468-473 (2002)
3. Weldon S.M. und Hill R.H.: The efficacy of stretching for
prevention of exercise-related injury: a systematic review of the
literature. Man. Ther. 8(3):141-150 (2003)
4. Shrier, I.: Does stretching improve performance? Clin J Sport
Med. 2004 Sep;14(5):267-73.
5.
www.rish.de/stretching.html
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7.
Dehnen
- korrigierte und erweiterte Ausführungen
vom Mai 2003 (neuer Stand: 10/2007) |
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Viele
Spieler haben ihre persönlichen "Schwachstellen", die sie durch gezielte
Dehnübungen in den Griff bekommen möchten. Unter Punkt 4 des oben
aufgeführten Aufwärmprogramms wird darauf Rücksicht genommen.
Für die Funktionsgymnastik zur
Körperstabilisierung und die Koordinationsübungen
gibt es eigenständige Beiträge.
Vor dem Dehnen ist
eine vernünftige Aufwärmphase, u.a. zur Erwärmung der großen Muskelgruppen
und der Erhöhung der Körpertemperatur erforderlich. Dabei ist folgendes
unbedingt zu beachten:
Die Intensität der
Übungen muss langsam gesteigert werden. Wer z.B anstatt langsamen
Einlaufen ein Training mit Sprintübungen beginnt, kann sich oft das
weitere Training verletzungsbedingt sparen. Zum zweiten muss immer von
kleinen zu großen Gelenksbewegungen geübt werden. Ein Hopserlauf beginnt
demzufolge immer mit kleinen Sprüngen, die immer mehr gesteigert werden.
Das Aufwärmen sollte mindestens 10 Minuten beanspruchen.
Es gibt verschiedene
Formen des Stretchings. Zum einen das dynamische und statische Dehnen, zum
anderen das aktive und passive Dehnen. Unter dynamischer Dehnung versteht
man Nachfedern bzw. -wippen an die natürliche Bewegungsgrenze, beim
statischen Dehnen dagegen wird die Dehnstellung beibehalten. Aktive (selbstgesteuerte)
Dehnung beruht auf der Kontraktion (Zusammenziehens) des Gegenspielers (=
Gegenmuskel), bei der passiven (selbstgesteuerten) Dehnung verstärkt der
Übende die Dehnung selbst bzw. ein Gerät, ein Partner bzw. die Schwerkraft
(Eigengewicht, fremdgesteuert) wird für die Dehnung zu Hilfe genommen.
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Ziele des Dehnens |
1.
Leistungssteigerung durch verbesserte Beweglichkeit, im Rahmen eines
effektiveren Bewegungsablaufes (Koordination) und zum besseren
Krafteinsatz
2.
Physische und psychische Vorbereitung (Entspannung)
3. Zum Ausgleich von
sportartspezifischen muskulären Dysbalancen,
4.
Korrektur von
funktionellen oder strukturellen
Muskelverkürzungen |
|
Ausführung einer
Dehnung
|
Hier muss unterschieden werden in das
handballspezifische Dehnen vor dem Spiel (1.) und das statische
Dehnen bei Muskelverkürzungen (2.), wie es z.B. in der Rehabilitation
eingesetzt wird.
1. Stretching
vor dem Spiel:
Die Dehndauer
sollte nur 5-7 sec. betragen, der Muskel darf nicht zu sehr „entspannt“
werden
2. Dehnen nach
dem Spiel, in der Physiotherapie, in gesonderten Einheiten etc.
a). aktives
Stretching: 10 sec. mittlere Anspannung, vorsichtiges Hineingehen in die
Dehnstellung, 10-20 sec. halten
b). passives
Stretching: Dehnposition wird eingenommen und über
mindestens 20-30 sec gehalten, ggfs. weiter in die Dehnung reingehen
3. Allgemeine
Regeln:
a) Dehnen so weit
es geht (bis leichtes Ziehen verspürt wird – aber kein Schmerz)
b) Bei den
Dehnübungen normal weiteratmen
c) Die Muskeln und
Sehnen beider Körperseiten sollten immer gleich gut und gleich lang
gedehnt werden.
d) Jede Dehnübung
sollte nach einer kurzer Entspannungsphase ein 2. mal ausgeführt werden
|
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Vermieden werden sollte |
- beim Dehnen zu stark
nachzuwippen
- die Übungen zu übertreiben (Intensität,
Dauer und Anzahl der Wiederholungen) |
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Zeitpunkt für
Stretching |
- nach dem
ganzkörperlichem Aufwärmen
-
nach der Abwärmphase
bzw. nach dem Auslaufen
-
eigenständiges Dehntraining |
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I.
Stretching der wichtigsten Muskelgruppen (Grundübungen)
1. Wadenmuskulatur
(Passive Dehnung,
alternativ siehe auch 1a + 1b) |
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Ausgangsstellung
im Stand
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- in
Schrittstellung
- zu
dehnendes Bein steht hinten
-
Zehenspitzen zeigen gerade nach vorne
-
Knie zu dehnendes Bein ist voll gestreckt
-
Knie vorderes Bein leicht angebeugt
- Fersen stehen fest am Boden
|
 |
|
Ausführung
|
-
Gewichtsverlagerung nach vorne
-
beide Hüften müssen nach vorne gehen |
|
Mögliche Fehler
|
*
Ferse hebt ab
*
Knie ist nicht mehr voll gestreckt
*
Zehenspitzen zeigen nach außen
*
keine „gerade Gewichtsverlagerung" nach vorne |
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2. Lange Adduktoren
(Passive Dehnung,
alternativ siehe auch 2a) |
|
Ausgangsstellung
im Stand
|
-
Grätschstellung
-
Oberkörper ist aufrecht
-
Zehenspitzen zeigen gerade nach vorne
- zu
dehnendes Bein Knie in Streckung
|
 |
|
Ausführung
|
-
Gewichtsverlagerung weg vom zu dehnenden Bein
- nicht
zu dehnendes Bein wird dabei leicht angebeugt |
|
Mögliche Fehler (Ausweichbe-
wegungen)
|
*
Zehenspitzen zeigen zur Seite
* Knie
zu dehnendes Bein wird gebeugt
*
Oberkörper wird nach vorne gebeugt |
|
3. Hintere
Oberschenkelmuskulatur
(Passive Dehnung) |
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Ausgangsstellung
Rückenlage
|
- zu
dehnendes Bein in der Hüfte soweit wie möglich anbeugen und mit den Händen
in dieser Stellung
halten! (Hände am Oberschenkel)
-
anderes Bein liegt in voller Streckung fest am Boden
-
Lendenwirbelsäule bleibt fest am Boden liegen
|

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Ausführung
|
- jetzt
zu dehnendes Bein im Kniegelenk soweit wie möglich strecken
-> dabei
Zehenspitzen zur Nase ziehen
-> Ferse
schiebt Richtung Decke
|
|
Mögliche Fehler (Ausweichbe-
wegungen)
|
* max.
Hüftbeugung wird nicht voll gehalten
*
Zehenspitzen sind nicht zur Nase gezogen
*
Lendenwirbelsäule hebt vom Boden ab
*
anderes Bein liegt nicht in voller Streckung auf (Kniebeugung!)
|
|
4. Kürzere
Adduktoren
(Passive Dehnung) |
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Ausgangsstellung
Rückenlage
|
- Beide
Beine sind angezogen und Fußsohle an Fußsohle
- Evtl.
Hände zur Unterstützung auflegen |
 |
|
Ausführung
|
-
Dehnung erfolgt durch die Eigenschwere der Beine
|
|
Mögliche Fehler (Ausweichbe-
wegungen)
|
* Nicht
ins Hohlkreuz gehen
*
bewusst Rücken auf Boden spannen |
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5. Vordere
Oberschenkelmuskulatur
(Aktive Dehnung, siehe auch 5a) |
|
Ausgangsstellung
im Stand
|
- Ferse
zu dehnendes Bein mit beiden Händen soweit wie möglich zum Po ziehen und
in dieser Stellung halten
- Hüft-
und Kniegelenk in einer Linie (Knie zeigt nicht nach außen) |
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|
Ausführung
|
-in
Kniestreckung spannen ohne Bewegung zuzulassen
-
anschließend ohne nachlassen weiter Ferse zum Po ziehen |
|
Mögliche Fehler
|
* Knie
zeigt nach außen
*
Oberkörper wird zur Seite geneigt |
|
6. Vordere
Brustmuskulatur
(Passive Dehnung) |
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Ausgangsstellung (A)
|
- beide
Arme sind gerade nach vorne gestreckt
-
Kniegelenke ca. in 90 Grad Stellung
- Hände
bleiben fest am Boden liegen und Daumen zeigen zur Decke |
 |
|
Ausführung
|
-
Gewichtsverlagerung Po Richtung Fersen |
|
Mögliche Fehler
|
*
Gewichtsverlagerung über eine Seite Richtung Po
* Hände
werden bei Gewichtsverlagerung mit nach hinten gezogen |
|
Ausgangsstellung (B)
|
- ein
Arm nach vorne gestreckt
- zu
dehnenden Arm in ca. 45 Grad Stellung zur Seite gestreckt
- Hand
bleibt fest am Boden liegen und Daumen zeigt zur Decke
-
Kniegelenke in ca. 90 Grad Stellung
|
 |
|
Ausführung
|
-
Körperdrehung weg von zu dehnender Seite
- Blick
durch anderen Achselhöhle |
|
Mögliche Fehler
|
* Hand
zu dehnender Arm wird mit in Körperdrehung gezogen |
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7. Oberarm- und
Schultermuskulatur |
|
Ausgangsstellung
|
-
Oberarm wird in horizontaler Stellung in Richtung Brustbein bewegt, der
Unterarm wird senkrecht gehalten (Ellenbogen ca. 90 Grad Beugung auf
Schulterhöhe, Finger zeigen zur Decke)
-
Schultergürtel muss „unten bleiben“
|
 |
|
Ausführung
|
-
Ellenbogen zu dehnenden Arm Richtung Schultergelenk anderen Arm ziehen |
|
Mögliche Fehler
|
*
Schultergürtel wird hoch gezogen
*
Ellenbogen geht nicht Richtung Schultergelenk, sondern höher oder tiefer
*
Oberkörper wird mit zur Seite gedreht |
|
8. Oberarm- und
Schultermuskulatur |
|
Ausgangsstellung
|
- Zu
dehnender Arm wird über den Kopf angehoben, die Hand im Bereich der
Schulterblätter abgelegt (Unterarm steht senkrecht zum Boden)
- Kopf
ist in Verlängerung zur Wirbelsäule, nicht nach vorne geschoben
|
 |
|
Ausführung
|
- Hand
nicht zu dehnenden Arm drückt Ellenbogen zu dehnenden Arm leicht Richtung
Boden |
|
Mögliche Fehler
|
* Kopf
wird nach vorne geschoben |
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9. Abschlussübungen:
Unbedingt nach dem Dehnprogramm Muskeltonus wieder
erhöhen!!!! |
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1. durch Trippling auf der Stelle |
 |
2. durch Rumpfrotationen |
 |
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II.
Alternativübungen
1a. Wadenmuskulatur
|
|
Ausgangsstellung
an der Wand
|
- in
Schrittstellung zur Wand stellen, zu dehnendes Bein steht hinten
- beide
Zehenspitzen zeigen zur Wand
- zu
dehnendes Bein ist in Kniestreckung
- mit
beide Händen etwa in Schulterhöhe an Wand stützen
Variation: beide Beine stehen hinten
|
 |
|
Ausführung
|
Gewichtsverlagerung zur Wand, Ellenbogen werden dabei angebeugt |
|
Mögliche Fehler
|
*
Zehenspitzen zeigen nicht zur Wand
* Ferse
zu dehnendes Bein hebt ab
* Knie
zu dehnendes Bein ist nicht in voller Streckung |
|
1b. Wadenmuskulatur
+ Achillessehne |
|
Ausgangsstellung
|
wie 1a,
nur beide Beine stehen hinten |
 |
|
Ausführung
|
1.
Gewichtsverlagerung zur Wand, Ellenbogen werden dabei angebeugt ->
Wadenmuskulatur
2. Knie
werden noch gebeugt, dadurch wird der untere Muskelbereich bzw. die
Achillessehnenansatz gedehnt
|
|
Mögliche Fehler
|
*
Zehenspitzen zeigen nicht zur Wand
* Ferse
zu dehnendes Bein hebt ab
* Knie
zu dehnendes Bein ist nicht in voller Streckung
|
|
2a. Lange
Adduktoren |
|
Ausgangsstellung
im Stand
|
-
Grätschstellung
-
Oberkörper ist aufrecht
-
Zehenspitzen nicht zu dehnendes Bein zeigen nach vorne
- Fuß zu
dehnendes Bein nach aussen drehen, Vorfuß ran ziehen
- Knie
zu dehnendes Bein in Streckung
|
 |
|
Ausführung
|
-
Gewichtsverlagerung vom zu dehnenden Bein weg
- Nicht
zu dehnendes Bein wird dabei leicht angebeugt |
|
Mögliche Fehler
|
Oberkörper
wird nach vorne gebeugt
*
Zehenspitzen zu dehnendes Bein werden nicht zum Körper hin ran gezogen
* Knie
zu dehnendes Bein nicht in voller Streckung |
|
5a.Vordere
Oberschenkelmuskulatur |
|
Ausgangsstellung
Bauchlage
|
- zu
dehnendes Bein wird mit beiden Händen am Fuß mit der Ferse Richtung Po
gezogen
-
Anderes Bein liegt gestreckt Knie an Knie zum anderen Bein locker am Boden
|
 |
|
Ausführung
|
- Ferse
mit beiden Händen in Verlängerung zum Oberschenkel Richtung Gesäß ziehen |
|
Mögliche Fehler
|
* Knie
werden nicht aneinander gehalten
* Ferse
wird nicht in Verlängerung zum Oberschenkel Richtung Gesäß gezogen,
sondern nach innen oder außen gedreht
* Zu
starkes Ausweichen ins Hohlkreuz |
|
7a. Oberarm- und
Schultermuskulatur |
|
Ausgangsstellung
|
-
Oberarm wird in horizontaler Stellung in Richtung Brustbein bewegt, der
Unterarm wird waagrecht gehalten
-
Ellenbogen in ca. 90 Grad Beugung und Hand ist auf Schulterhöhen nicht zu
dehnenden Arm
-
Schultergürtel muß unten bleiben
|
 |
|
Ausführung
|
- den
Ellenbogen des zu dehnenden Arms in Richtung Schultergelenk des anderen
Arms ziehen |
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Mögliche Fehler
|
*
Schultergürtel wird hoch gezogen
*
Ellenbogen geht nicht Richtung Schultergelenk, sondern höher oder tiefer
*
Oberkörper wird mit zur Seite gedreht
|
|
III. Weitere Übungen (z.B. für individuelles Stretching)
1. Gesäßmuskulatur
|
|
Ausgangsstellung
Langsitz am Boden
|
der Fuß
des zu dehnenden Beins wird über das andere, gestreckt am Boden liegende
Bein so abgestellt, dass die Ferse auf Kniehöhe an der
Oberschenkelaußenseite steht. |
 |
|
Ausführung
|
- mit
Arm Gegenseite auf Außenseite des zu dehnenden Beins das Knie in Richtung
Schulter ziehen
- der
Oberkörper wird dabei in die Gegenrichtung weggedreht, der Arm der zu
dehnenden Seite stützt dabei am Boden
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Mögliche Fehler
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*die
Ferse wird nicht auf Kniehöhe abgestellt, sondern höher oder tiefer
* Gesäß
wird vom Boden abgehoben und mit Richtung Schulter der Gegenseite gezogen |
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2. Dehnung der
hinteren Oberschenkelmuskulatur und der Adduktore
(für Torwart zu empfehlen,
siehe ansonsten Alternativübungen) |
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Ausgangsstellung
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- Ein
Bein in voller Kniestreckung mit angezogenem Vorfuß, Zehen zeigen zur
Decke
-
Anderes Bein in ca. 80 Grad Kniebeugung |
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Ausführung
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- beide
Hände am gestreckten Bein anlegen und mit GERADEM Rücken nach vorne
Richtung Fuß fahren |
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Mögliche Fehler
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* Rücken
bleibt nicht gerade !!!! (Keinen
„Buckel“ machen!!!)
* Knie
ist nicht in voller Streckung bzw. Vorfuß nicht angezogen
*
Angewinkeltes Bein ist zu weit in Kniebeugung gezogen |
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IV.
Übungen, die auf keinen Fall durchgeführt werden sollen! |
| AUTSCH!!!! |
Starke
Über- bzw. Fehlbelastung im Knie nicht zu dehnendes Bein und der gesamten
Wirbelsäule |
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Alternativdehnübung: |
Siehe
hintere Oberschenkelmuskulatur und Adduktoren |
| AUTSCH!!!! |
Starke
Über- bzw. Fehlbelastung der gesamten Wirbelsäule, besonders
Halswirbelsäule |
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| AUTSCH!!!! |
Starke
Über- bzw. Fehlbelastung der gesamten Wirbelsäule |
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Alternativdehnübung: |
siehe
Dehnung hintere Oberschenkelmuskulatur |
| AUTSCH!!!! |
Starke
Über- bzw. Fehlbelastung in Knie nicht zu dehnendes Bein und der gesamten
Wirbelsäule |
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Alternativdehnübung: |
Siehe
Dehnung hintere Oberschenkelmuskulatur |
| AUTSCH!!!! |
Starke
Über- bzw. Fehlbelastung der gesamten Wirbelsäule |
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Alternativdehnübung: |
Siehe
Dehnung hintere Oberschenkelmuskulatur |
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